Dienstag, 17. August 2010

Schlösschen mit Weingut



Man(n) könnte beim Anblick schon ins Schwärmen kommen, sofern mit dem Schlösschen auch genügend Personal zur Verfügung gestellt würde. Für Getränke sorgt der Weingarten ringsherum, Trauben gegoren und ungegoren, je nach Lust und Laune...

Papstpalast, Altstadt



Päpste und Gegenpäpste...die Stadt hat schon viel gesehen. Wir empfehlen den Besuch außerhalb der Hochsaison und kommen in späteren Jahren gerne im Mai oder Oktober wieder.

Avignon – Brücke immer noch Fragment! (13.8.)






Bei hochsommerlichen Temperaturen erreichen wir Avignon mit der beeindruckenden großen Altstadt. Wer hinter dem Stadttor Ruhe vermutet, irrt stark. Die bekannte Stadt zieht wie das Licht die Motten bzw. die Touristen an. Friedrich kann an der alten, im Lied besungenen Brücke, keine Baumaßnahmen erkennen – die Brücke bleibt ein Fragment und für unsere Fahrräder uninteressant. Wir nehmen eine komplette Brücke und bekommen am ersten Campingplatz mit Sicht auf die Altstadt einen Zeltstellplatz. Bis zum Abend treffen dort viele Fahrradreisende mit Gepäck ein – etwas separiert von den Caravans und Wohnmobilen.

Dienstag, 10. August 2010

Das neue Imkerbuch ist da – und der Autor weit weg!



Die Arbeit der Monate vor der Abreise haben sich gelohnt: Friedrichs neues Imkerbuch kommt in den Handel und hoffentlich rechtzeitig per Post an diejeingen, die daran mitgearbeitet haben. Ansonsten holt Friedrich die Übergabe nach Rückkehr nach.

Wir tauchen ab – und baden...



Die Hitze der Mittelmeer-Region ist am besten im Wasser auszuhalten. Die letzten 2 Tage haben wir uns ziemlich verausgabt, sind 60-70km geradelt, jetzt machen wir in einem kleinnen Paradies von Chambres d`hotes 3 Übernachtungen, sitzen im kühlen Innenhof und baden an einem schönen Platz. Auch ein Tipp der sympathischen Vermieterin....

Auf dieser Seite des Gitters kommen gleich Stiere!!!















Wir kommen in das Städtchen Manguio und freuen uns über ein Stadtfest, das auch auf Plakaten angekündigt wird. Da es sehr heiß ist, deutlich über 30 Grad, freuen wir uns über die Pause und etwas Essen in einem Gartenrestaurant. Die Ruhe trügt und wir haben uns noch nicht gewundert, warum die Straße auf einer Seite mit hohen Stahlgittern abgeschottet ist. Bis uns eine Dame erfreut aufklärt, dass hier gleich ein Stierlauf stattfinden wird und die Stiere aus dieser Region seien wegen ihrer gebogenen Hörner besonders gefährlich. Wir bedanken uns und möchten so schnell wie möglich weg. Aber – wir sind gerade auf der Seite, wo es sehr bald (½ h ???) sehr ungemütlich wird. Erst eine Polizistin kann uns erlösen und erlaubt das Aufschließen des Gitters, wir schlüpfen durch und wollen auch gar nicht warten, bis es hier los geht.





Junge Männer in T-Shirts dagegen können es dagegen kaum erwarten, von den Stieren getreten oder aufgestießt zu werden...der Rettungshubschrauber steht schon bereit.





Was erwartet uns im nächsten Dorf? Das nächste Stierrennen, wir flüchten ohne „Feindkontakt“, müssen aber erkennen, dass hier in fast allen Dörfern den Chirurgen Arbeit bereitet wird – wären wir doch besser erst hier im September durchgefahren...

Camping a la ferme – eine Oase mitten im Trubel



Unerwartetes Glück: ein Bioweinbauer hat nur kurz abseits des Gewusels einen Campingplatz mit kleiner Stellflächenzahl. Aber Fahrradfahrer, die nur 1 Nacht bleiben, kriegen immer einen Platz und bekommen sogar einen Rabatt. Wir sind gerettet!

Mittelmeer-Küste schnell weg



Hierhin strömen Unmengen von Touristen aus unterschiedlichsten Ländern – entsprechend werden auch Boote in Hochregallagern bereitgehalten. Alles andere ist ebenfalls schrecklich, wenn man Ruhe und Natur will. Das kann man wissen, man kanns sich auch ansehen und schnell flüchten. Wir kamen von Dorf zu Dorf und hatten keine Idee, wo wir noch einen Platz finden können. Die Campingplätze sind dichtgedrängt mit Vergnügungssüchtigen, die Zelte erinnern eher an Massentierhaltung. Nächtliches Programm und Alkohol - sozusagen Ballermann auf Französisch.

Georg, wo bist Du???



Nicht jeder Weg am Canal du midi ist für unsere stark beladenen Räder gut tauglich. Aber dieser Weg machte Spaß - es kamen uns zum Glück keine genauso beladenen Räder entgegen. Und verlorengegangen ist auch niemand im hohen Schilfgras.

5000 km und wie geht es weiter???



Hier sieht Friedrichs Anhänger sehr traurig aus: Der Anhänger hatte mal eine Stange mit Wimpel und Bremer Flagge (die sogenannte Speckflagge, rot-weiß-gekästelt mit Stadtschlüssel). Die Flagge und den oberen Teil der Wimpelstange hatte er wohl unwiederbringlich verloren. Als Ersatz hatte er einen Einweghandschuh an der unteren Stange befestigt – auch diesen Ersatz hatte er verloren. Nun das kleine Wunder vom Canal du Midi: Die Finderin des Ersatzhandschuhs hatte diesen samt Stange auf ihrem Gepäckträger gut sichtbar befestigt, um den eigentlichen Besitzer zu finden. Friedrich sahs, sprach Helene an und es entwickelte sich ein freundschaftliches Gespräch. Man traf sich zufällig die nächsten Tage, aß gemeinsam zu Mittag und tauschte die Adressen aus.


Was nun nach 5.000km in Südfrankreich???


Wir sind nach dem Fahren in der Hitze sehr geschafft und „urlaubsbedürftig“ gewesen: Nach einigen Tagen in Saint Chinian bei Marlies konnten wir uns erholen. Aber alle Pläne, die wir entwickeln mussten, da wir vorzeitig bei Marlies sein mussten, wurden zerschlagen:


1. Wir wollten die komplette Ausrüstung samt Rädern in einen angemieteten Transporter verladen und Regionen in (Süd-) Frankreich ansteuern, die wir so nicht erreichen können. Das Zelt oder notfalls der Transporter mit Isomatte und Schlafsack sollten für die nächsten 30 Tage unser Zuhause sein, bis wir uns dann wieder ausschließlich mit dem Rad auf den Weg nach Hause machen. Das Rhone-Tal werden wir mit dem Transporter noch „abkürzen“, da es keine Radwege oder angenehme Nebenstraßen auf 500km Länge gibt. Den Transporter kann man zwar im Internet mieten, aber die Verleihfirma behält sich vor, dem zuzustimmen oder nicht. Und in der Hochsaison sind „one-way-Touren“ eher unbeliebt...


2. Wir wollten das Rhonetal mit einem Schiff herauffahren, jedoch Flusskreuzfahrten gibt es nur hin- und zurück. Man kann es bei kleineren Reedereien vor Ort probieren, aber im Voraus scheint eine Buchung nicht machbar zu sein.


3. Also bleibt nur Plan No.3: Wir radeln das Rhone-Tal und werden berichten wie es dort auszuhalten ist...Eigentlich sollte man sich in Südfrankreich aus 3 Gründen erst ab September aufhalten: (A) Weniger Touristen an den Touristenorten, (B) angenehme Temperturen, eher unterhalb von 30 Grad Celsius und (C.) garantiert keine Stierläufe in den Städten/Dörfern (Details siehe oben).




m zu Mittag und tauschte die Adressen aus.

Albi mit Dom aus roten Backsteinen (Albi 03.08.)










Mit PKW fahren wir über die Berge nach Albi, einer Stadt am Fluss Tarn. Die Stadt und den Dom -überwiegend alles aus rotem Backstein gebaut – hat einen eigenen, beeindruckenden Scharm. Marlies können wir mit der Einschätzung überzeugen. Niemand konnte uns sagen, wieviele Backsteine letztendlich für den Dombau nötig waren, Die hohen Wände haben an der Basis eine riesige Breite – sonst stünden sie längst nicht mehr.

Wer schläft schnurrt nicht...



Marlies Kater findet uns sympathisch und sucht sich abends mal hier mal dort eine „kuschelige Nacht“. Kein Umdrehen ohne Einverständnis des Katers, der wenn er schläft, nicht schnurrt.

Garten am Fluss in Saint Chinian



Wir haben es wie erwartet gut getroffen, was die Temperatur angeht auch etwas zu gut mit bis zu 38 Grad im Schatten. Aber auf der Terrasse am Fluss beim Gläschen Wein lässt es sich gut aushalten.

Gepäcktransport mit dem Wagen (29.07.)



Wir trauen uns nicht mit Gepäck über die Berge – so fahren wir ohne und holen mit einem Wagen hinterher das Gepäck und die Anhänger ab. So kommen wir recht passabel nahe Beziers in Saint Chinian an und finden „Unterschlupf“ bei unserer Freundin Marlies.

Canal du Midi – ziemlich mittelmäßiger Fahrradweg (und schlechter)



Die viele Werbung für das Radfahren am Canal du Midi, der von Toulouse bis zum Mittelmeer führt, unterschlägt fast die schlechte Wegqualität. Große Unebenheiten, Spurrillen im Lehmboden usw. machen uns das Leben sehr schwer – auch andere Radler nutzen teilweise lieber die Straße – auch wenn es dort weniger Schatten gibt.

Wein ist manchmal die Lösung...



Diese Männchen machen es vor, wie der Wein produziert und konsumiert wird. Können wir auch und mögen wir auch.

Andere haben noch viel mehr Gepäck als wir (27.7. nahe Toulouse)



Zum Glück gibt es immer Jemanden, der mehr hat. So auf jeden Fall die Urlauber mit diesem Wohnmobil, an dem als Anhänger ein Smart angekoppelt ist. Unglaublich aber wahr. Und Langeweile soll dank Satellitenschüssel und TV auch nicht aufkommen. Wir vermissen das alles gar nicht, auch wenn wir Zuhause auf neue Medien ungern verzichten. Die „verpassten“ Sendungen werden bestimmt alle wiederholt.

Viel Arbeit für den Kollegen von Dr. Doolittle






In diesem Sommer bedürfen viele Tiere unserer Hilfe, so auch eine Gottesanbbeterin, die nicht alleine aus dem Waschbecken kam (sie hat nicht gezwickt!!!), oder eine Gans, die unbedingt aus Friedrichs Hand gefüttert werden wollte. Das gleichzeitige Füttern und Fotoapparat-Betätigen glückte nur selten...dafür hat die Gans ungeduldig geknabbert.

Dienstag, 27. Juli 2010

Two in Toulouse (25.7.)






Wir haben diesmal direkt nur eine Durchfahrt geplant, aber uns Toulouse für einen (baldigen) Besuch vorgemerkt. Hier treffen 3 Kanäle aufeinander, wir werden ab hier bis zum Mittelmeer dem „Canal du Midi“ folgen. Die Kanalbauer der Vergangenheit haben sich viel Mühe für ein tolles Kanalnetz in Frankreich gegeben! Die Fahrt durch die Stadt wird mit interessanter, teilweise angenehmer Bebauung „belohnt“, aber es mangelt an vernünftiger Beschilderung der vielen Radwege. Auch fehlt es entlang vieler Kanäle an Schildern, die auf Campingplätze, Hotels, Restaurants usw. hinweisen. Das können nur Autofahrer geplant haben.....

Blogger bei Nachtarbeit (23.7.)



agsüber ist kaum Ruhe für dieArbeit am Blog. Es hat sich bewährt, den Text und die Bilder im Vorhinein zusammenzustellen. Bei Nachtarbeit sind die weißen Buchstabnen auf den schwarzen Tasten nur schwer zu erkennen – Georg hilft sich mit der Stirnlampe. Wein hilft auch, verbessert aber nicht unbedingt das Ergebnis....


Wenn wir Internet haben, wird alles in den Blog hinein kopiert. Leider hatten die letzten Campingplätze weder Bar/Restaurant noch WiFi.

Weißt Du wieviel Platanen stehen? (Canal lateral a la Garonne, 22.7.)



Wir haben berechnet, dass auf einem Km entlang des Kanals bis zu 400 alte Platanen stehen. Die Uferböschung des Kanals wird von dem Wurzelwerk dieser Riesen zusammengehalten. Wir erfreuen uns an dem Schatten und bei Tröpfelregen über den Regenschutz der Blätterdächer. Unabschätzbar der Wert dieser Bäume, der Aufwand beim Pflanzen und Pflegen damals wie heute. Leider sind einige Streckenabschnitte abgeholzt worden. Die neugepflanzten Pappeln dürften nicht so langlebig sein...

Chambre sympathique (La Reole 20./21.7.)










Ein junges (Künstler-) Ehepaar bewohnt ein sehenswertes altes Haus mit einem fantastischen alten Holztreppenhaus. Innen ist es modern renoviert worden, die Zimmer bieten sowohl den Chambres d`Hotes-Gästen als auch den 5 Kindern der Herbergseltern ein angenehmes Zuhause. Wir hoffen, bei späteren Reisen hier noch mal zu übernachten und die Stadt näher anschauen zu können. Wie es uns gefallen hat, kann man vielleicht auch dem Cartoon entnehmen, das wir gezeichnet haben.





Ältestes Rathaus vom Löwen gefordert (La Reole, 20./21.7.)










Die Stadt unserer Wahl mit nassem Zelt im Gepäck ist La Reole an der Garonne bzw. dem parallel laufenden Kanal, dem wir auf Radwegen folgen. Das alte Rathaus ist um 1200 von Richard Löwenherz gefordert worden – als die Engländer diese Gegend „in fester Hand“ hatten. So kommt es zum ältesten Rathaus in Frankreich, dank „Erzfeind“ England. Das Rathaus wurde sowohl für Ratssitzungen als auch für den Markt genutzt. Die Steinbögen mit Holzdecken lassen einen Hauch Vergangenheit spüren.

It never rains in California...(21.7.)



Dieses Pärchen treffen wir unterwegs, wettermäßig haben sie sich verschlechtert. Sie haben sich entschlossen, die Räder in die Bahn zu stellen und so bis Bordeaux zu reisen. Wir dagegen halten diese Art der Fortbewegung für uns für die allerletzte Lösung, da das Heraufschleppen von Rädern, Anhängern und Gepäck sowie das Einsteigen in einen Zug sehr anstrengend werden würde. Bei kurzen Ein-/Umsteigezeiten ist das nicht zu schaffen. Wir radeln weiter, nehmen aber die nächsten 2 Nächte jeweils feste Unterkünfte (Chambres d`Hotes):



Götterdämmerung auf dem „Camping de la Hure“ (20.7.St. Symphorie






Der Campingplatz kommt zu seinem Namen durch den Fluss „La Hure“, im Französisch ist das kein „unanständiger“ Begriff. Auf dem Platz sind 110 Stadtkinder in niedlichen kleinen Zelten, alle dicht aneinander gereiht. Doch in der Nacht wird die Idylle zum Albtraum, ein Gewitter „steht“ über dem Platz, teilweise ist es taghell durch die Blitze und extrem laut durch Donner. Diesmal sind wir besser vorbereitet, alle Taschen schon gepackt und ein Evakuierungsplan stehen: Notfalls würden wir uns mit den wichtigsten Unterlagen zum nahegelegenen Sanitärhäuschen retten. Soweit kommt es nicht, aber die Nacht ist kurz und das Aussenzelt ziemlich feucht.



Morgens wird ausnahmsweise im Zelt gefrühstückt, draußen tröpfelt es weiter. Vor Abbau des Zeltes werden alle Fahrradtaschen entsprechend sorgfältig verschlossen. Um wieviel einfacher ist das Reisen bei Trockenheit und Wärme.




Erholung vom freien Tag (19.7.)



Auf „unserem“ Campingplatz geht es sehr ruhig zu, während es an der Düne Pila auch ein Airotel gibt. Wir sind mit einem kleinen Pool und einem einfachen Abendessen bereits zufrieden und brauchen keinen animierten Trubel.

Düne von Pila – wo sind die (Gleit-) Schirme???










An einem freien Tag geht es mit nur 1 Tasche Gepäck zur höchsten Düne Europas, die Düne von Pila. Friedrich fiebert dem Moment schon tagelang entgegen, bekam telefonisch eine Absage von einer der dortigen Flugschule. Trotzdem will er die Massen von Gleitschirmen dort sehen (wer will, schaut bei Youtube unter „Pila & Paragliding“ nach. Wir sind dort bei Flaute bzw. sogar bei Rückenwind. Wie heißt es in der Gleitschirm-Pilotenausbildung: „Bei Rückenwind kein Start!“ Dementsprechend gibt es keine Gleitschirme an der Düne. Als „Entschädigung“ zieht ein Motorgleitschirm surrend über uns hinweg – der macht seinen eigenen Wind...

Pfad durch den Urwald...ohne Pfeife (17.7.)






Georg vermutet Relikte aus dem 2. Weltkrieg, eine kleine Versorgungsbahn des „Westwalls“ - jetzt als sehr schmaler Radweg durch die Natur verlegt. Aber wehe, wir kommen vom Weg ab, denn dann droht Sand. Man würde schnell abgebremst und würde vermutlich dank der Bremswirkung über den Lenker absteigen. Als Entschädigung fühlt man sich wie auf einem Urwaldpfad. Die Zikaden erreichen hier ungeahnte Lautstärken – fast ein Fall von Ruhestörung.

Wellenreiter, Airotel und schnell weg....(16./17.7.Lacanau-Ocean)



Je beliebter eine Region ist, desto mehr lässt man sich für die Topuristen einfallen. Die Wellenreiter sind eher männlich, jung und bevorzugen teure Campingplätze. Unsere Akkus sind leer, die Temperaturen deutlich über 30 Grad, sodass wir diesem „Event-Camping“ zum Opfer fallen. Die Zeltübernachtung schlägt mit 45 Euro für 1 Nacht entsprechend zu Buche. Als wir am Morgen einpacken, schlafen noch 99% der Camper: Kurze Nächte und anstrengende Tage. Wir suchen möglichst ruhigere Campingplätze, die für deutlich weniger Geld mehr bieten. Auf diesem Platz sind vermutlich über 3000 Personen untergebracht – im April waren es einschließlich uns 4 Personen auf einem Campingplatz.



Super Radweg (16.7. und Folgetage)



Die Wege hier lassen keine Wünsche offen – gut asphaltiert, sowohl die Radwege durch die Nadelwälder als auch ehemalige Einsenbahnlinien. Trotzdem geht es nicht ohne Pannen -Friedrich hat einen Plattfuß am Hinterrad. Zum Glück schnell im Schatten geflickt, während die Sonne ohne Schutz gnadenlos brennt.



Überquerung der Gironde (16.7.)






Wir rollen auf eine große Autofähre, die uns über die Mündung der Gironde in den Atlantik bringt. Große Fähre, kurze Fahrzeit von 30 Minuten. Das Publikum wird internationaler, ein e Region, die bei vielen Menschen in Europa beliebt ist.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Sturm am Nationalfeiertag (14.7.St. Soulle)



Kein Sturm auf die Bastille, sondern großflächig in Frankreich und den Nachbarländern. Wir werden bei dem Regen pitschnass und steuern genervt nach 30 km ein Hotel an. Eine heiße Dusche (Friedrich mit Plastiktüte an dem rechten, noch immer leicht lädierten, aber schon viel besser abgeheilten rechten Knie), ein Kaffee und ein Päuschen, danach das große Trocknen bei Sonne und Wind. Immerhin gibt es WiFi und wir können diesen Text in den Blog stellen. Morgen gibt es nur wenige Schauer, immer noch viel Wind – und wir wollen eigentlich dann 50km radeln. Mal sehen, ob es so klappt....

Chambre d`Hotes in Charron (12.-14.7.)



Gleich 2 Übernachtungen bei den sympathischen „Gasteltern“ haben wir in angenehmer Atmosphäre verbracht. Leider möchten sie das Anwesen verkaufen – Interessenten können sich gerne an uns wenden, wir geben die Adresse weiter. Einzige Bedingung: Man muss genauso sympathisch sein wie die jetzigen Besitzer.


Von hier aus haben wir an unserem Ruhetag den Ausflug nach La Rochelle gemacht. Die letzte Sturmflut hatte leider einen Teil des Küstenradweges weggerissen – so wurden es insgesamt (hin u. zurück) 58km, bei viel Wind, aber nur mit leichtem Gepäck. Abends gab es ein Feuerwerk als Vorfreude auf den 14.7.